Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Was antworten wir unseren Kindern und Enkel?

Sunday, December 13th, 2015

In den letzten Jahren kann man beobachten wie rechtsextreme Positionen und verbale und andere Gewalt immer häufiger werden, ja sogar normal geworden sind. Sogar die Tageszeitungen haben dies in der Zwischenzeit erkannt. (Tagesanzeiger) Und wer nach dem Lesen des Artikels der Meinung ist, in der Schweiz ist es noch nicht so schlimm. Der muss daran erinnert werden, dass im diesjährigen Wahlkampfvideo der SVP ein kodierter Heil-Hitler-Gruss enthalten war. Aber irgendwie scheint es niemand so richtig zu stören. Deshalb muss ich hier die Frage an uns stellen, was antworten wir unseren Kindern und Enkeln, wenn sie uns fragen werden, wo warst Du als alles begann? Was hast Du getan?

Die Schweiz, die Flüchtlinge und der Wahlkampf

Thursday, October 1st, 2015

Heute findet man auf der Webseite des Tagesanzeigers zwei Berichte, welche sich mit der Flüchtlingssituation in der Schweiz befassen. In der Reportage „Vom richtigen Stück Papier hängt alles ab“ wird die Arbeit des Grenzwachtkorps bei einer nächtlichen Kontrolle eines Zuges im Wallis beschrieben. In der Reportage findet sich die Aussage von Hptm Patrick Benz, Chef des Fachbereichs Migration im Kommando des Grenzwachtkorps: „Wir haben keine Notlage.“ Die Zahlen der Ankommenden nimmt zu, aber die Schweiz ist nicht Ziel der meisten Flüchtlinge, weil die rigorose Flüchtlingspolitik der Schweiz bei den Flüchtlingen bekannt ist.

Gleichzeitig und prominenter platziert findet man die Aussagen von BR Ueli Maurer, welcher erklärt, dass die Armee bereit ist in kürzester Zeit 50’000 Flüchtlinge unterzubringen und zu verpflegen. Und warnt davor, dass die Situation allerdings chaotisch sein würde. Aber die Armee ist bereit, weil die Schweiz innert Stunden zum Zielland werden könnte.

Während BR Maurer das Schreckgespenst Asylchaos mit zehntausenden von Flüchtlingen an die Wand malt, erklärt der Fachmann aus dem Grenzwachtkorps, dass alles unter Kontrolle ist. Ich bin mir bewusst, dass BR Maurer von der Zukunft spricht und sich die Aussage von Hptm Benz auf die aktuelle Lage bezieht. Aber die Asylpolitik der Schweiz wird sich nicht innert Stunden verändern und deshalb ist auch nicht anzunehmen, dass die Schweiz plötzlich zum Zielland wird. Und deshalb drängt sich in mir die Frage auf, ist es Zufall, dass BR Ueli Maurer diese Aussagen so kurz vor den Wahlen macht? Oder steckt dahinter nicht politisches Kalkül und versteckter Wahlkampf für die SVP? Was denkt ihr?

Der Tag nach #TschauSepp

Wednesday, June 3rd, 2015

Der gestrige Rücktritt von Sepp Blatter kam wohl für alle überraschend. Vielleicht habt ihr dieses Ereignis gestern auch gefeiert. Wir auf dem Holy Deck (so nennt sich das Stockwerk auf dem ich in Reutlingen wohnen) haben den Anlass auf unserem Balkon feierlich begangen. Heute am Tag nach dem Rücktritt ist der Zeitpunkt zu einem differenzierteren Blick auf die Sache gekommen.

In seiner Rücktrittserklärung hat sich Sepp Blatter als den gescheiterten Kämpfer für Reformen, welcher den Rückhalt in der Fussballwelt verloren hat, dargestellt. Sollte sich in der Zukunft herausstellen, dass seine Darstellung der Wahrheit entspricht, muss man ihm Respekt für diesen Schritt zollen. Im Moment überwiegt bei mir die Skepsis, dass er mittendrin steckt im Korruptionsskandal. Sein gestriger Entscheid eröffnet jedenfalls den Raum für Veränderungen. Allerdings liegt das Problem nicht allein auf der Ebene der zentralen FIFA-Gremien sondern auch in den nationalen Verbänden und Konföderationen. Und wenn dort die Reformen nicht greifen wird sich in Zukunft nichts ändern. Aber es besteht jetzt die Hoffnung, dass ich der Zukunft die Fussball-WM nicht mehr boykottieren muss.

NSA: Virtueller Kolonialismus?

Thursday, April 24th, 2014

Ich weiss es ist ruhig geworden um die ganzen Enthüllungen von Edward Snowden aber das heisst nicht, dass sich irgendetwas geändert hat. Die amerikanischen Geheimdienste haben immer noch das Recht jede Form von Internetkommunikation von Ausländern welche in den USA enden oder durch die USA geleitet werden zu überwachen und auf unbestimmte Zeit zu speichern. Ohne vorhergehender Verdacht und ohne eine Entscheidung einer Rechtsinstanz.

Und es gibt keinen Weg um die USA herum im Internet, wer von euch benutzt nicht ein System das in den USA erstellt wurde. Microsoft, Apple, Google, Yahoo, Dropbox, Skype, Facebook, sie alle kommen aus den USA und ob diese Firmen mit den Geheimdiensten kooperierten oder von ihnen gehackt wurden wissen wir nicht, aber Fakt ist, dass alle Daten welche wir an diese Dienste geschickt haben vermutlich von einem Amerikanischen Geheimdienst abgefangen werden. Die USA behandeln den Rest der Welt wie wenn sie die Herren über die neuen Kommunikationswege sind und alle sich nach ihren Spielregeln richten müssen. Wir sind die Kolonien und die USA die Herren denen wir dienen sollen. Dies widerspricht grundlegend dem wofür das Internet steht und es ist absolut undemokratisch.

Ich bin überrascht wie klein die Reaktion in Europa war und ist ausser einem Protest, dass Frau Merkel abgehört wurde, habe ich von deutschen Politikern nicht viel gehört, dass alle Bewohner mit abgehört werden ist offenbar egal. Oder erhoffen sich die europäischen Regierungen Informationen zu den eigenen Bürgern von den Amerikanischen Diensten zu erhalten?

Einige von Euch sagen vermutlich, ich habe nichts zu verbergen, was interessiert mich das alles und zudem ich achte darauf was ich auf Facebook schreibe. Die erste Antwort darauf ist die persönliche wir alle sind sehr offen was unsere Suchanfragen betrifft, und dass weil das Internet ein genialer Ort ist um zu Informationen zukommen. Meine Gesundheitsdaten müssen nicht im Internet gespeichert werden, meine Suchanfragen verraten vermutlich woran ich leide. Wenn ich nicht will das mein Nachbar alles von mir weiss, wieso ist es mir dann egal wenn eine fremde Regierung mich ausspioniert?

Die zweite Antwort ist: ohne Privatsphäre ist eine echte freie Meinungsäusserung nicht möglich und ohne freie Meinungäusserung gibt es keine echte Demokratie. Was im Moment im Internet passiert betrifft unsere Gesellschaft ganz konkret. Das Virtuelle bleibt nicht virtuell. Wieso gilt was für einen Brief gilt nicht auch für eine E-Mail. Niemand darf meine Briefe lesen und deshalb bestehe ich darauf, dass auch niemand meine E-Mails lesen darf, ganz egal was darin steht.

Was sollen wir also jetzt tun? Ich selbst nutze viele Dienste welche aus den USA kommen, weil es im Moment für vieles keine echten Alternativen gibt, welche die gleiche Qualität bieten. Und für eine einzelnes Land oder eine einzelne Firma ist es fast unmöglich hier eine echte, sichere Alternative zu bieten. Aber wenn wir auf die Open-Source-Bewegung sehen, können wir etwas lernen: wenn viele zusammen arbeiten kann dank vielen kleinen Beiträge etwas grosses Entstehen. Etwas das wir als Gesellschaft wieder entdecken sollten. Wir sind nicht den wenigen Oberen oder der einen Kolonialmacht ausgeliefert sondern wir können zusammen für Veränderung eintreten und Veränderung zur Tatsache werden lassen. Wieso nutzen wir alle nicht die Möglichkeiten welche uns das Internet bietet um uns zu organisieren und zusammen für unsere Rechte einzutreten? Oder sind wir willige Sklaven welche nicht gegen Unrecht aufstehen?

Vorweihnachts- oder Adventszeit?

Tuesday, December 3rd, 2013

Jetzt ist sie also wieder da, die Vorweihnachtszeit, mit ihren Lichtern, den Hirten, Engeln und den immigrierten Weihnachtsmännern. Mit dieser Zeit kommt immer auch der gefühlte Druck in vorweihnachtlicher Stimmung zu sein. Bei mir will sich diese meist nicht einstellen manchmal sogar an Weihnachten selbst nicht. Diese Jahr ist wieder so ein Jahr wo überhaupt keine vorweihnachtliche Stimmung aufkommen will.

Aber eigentlich heisst diese Zeit auch Adventszeit. Advent kommt aus dem Lateinischen und bedeutet “Ankunft”. Es ist die Zeit in der sich Christen sich auf das Fest der Geburt von Jesus Christus vorbereiten und zugleich auch an das erwartet zweit Kommen von Jesus erinnert werden. Es ist also die Zeit des Wartens auf den Erlöser und den Retter. Wenn wir auf einen Retter und Erlöser warten, bedeutet dies auch das wir gerettet und erlöst werden müssen, dass heisst die Dinge sind nicht wie sie sein sollten und wir Hilfe brauchen. Jetzt bekommt die ganze Zeit ein ganz anderes Gefühl, eines das wir ganz gerne verdrängen. Vielleicht heissen die ganzen Märkte auch deshalb Weihnachtsmärkte und nicht Adventsmärkte, obwohl sie eigentlich ja im Advent sind. Mir ist dieses Adventsgefühl im Moment allerdings viel näher und ich finde mich darin wieder.

Ich will niemandem seine Weihnachtsstimmung kaputt machen oder sie sogar verbieten. Aber ich stehe dazu, ich fühle mich nicht weihnachtlich sondern adventlich. Warten auf Rettung und Erlösung ist keine schöne Sache. Aber die Zuversicht bleibt, dass so wie im Kirchenjahr auf den Advent die Weihnachtstage folgen, auch auf den persönlichen Advent die persönliche Weihnacht oder die persönlichen Weihnachten folgen. Nur lässt sich das Datum dieser Weihnacht nicht so einfach im Kalender nachschauen.

So wünsche ich allen eine gesegnete Vorweihnachts- oder Adventszeit, je nachdem wo ihr steht. Behüt eu Gott.

Warten

Thursday, November 21st, 2013

Ich sitze hier in meinem Zimmer und warte auf dich.
Gedanken umzingeln mich wie feindliche Heere.
Abgrundtiefe Einsamkeit in meinem Inneren.
Schmerz und Hoffnungslosigkeit zerfressen die Lebenskraft.
Angst brennt in mir.
Dunkelheit umgibt mich.
Ich rede zu dir, doch da ist nur die kahle Wand, die mich hört.
Ich will glauben, dass du da bist, aber ich kann es nicht.

Plötzlich ein Wort von dir, wie ein Lichtstrahl durchdringt es die Dunkelheit.
Es löscht die Angst.
Dein Wort es heilt und schafft Hoffnung weckt neue Lebenskraft in mir.
Dein Wort es füllt den Abgrund und durchbricht die Fronten.

Das Licht deines Wortes erlaut den Blick auf mich selbst.
Was ich sehe erschreckt mich.
Und trotzdem bist du gekommen und redest mit mir.
Ermöglichst mir anzunehmen was ich sehe, weil du mich angenommen hast.

Ich habe auf dich gewartet, bitte bleibe hier.
Ich möchte dir zuhören.

Wohin gehen?

Tuesday, October 8th, 2013

 

wohinGehen2k

Wohin gehen?

Plötzlich ist der Weg steil und schwer.
Die Kraft schwindet der Segen fehlt.
Ich falle, verletzte mich.
“Geh weiter, schaue nach vorne” tönt es von hinten.
Immer mehr Begleiter werden still, drehen um.
Andere rebellieren gar, treiben mich davon, sie können nicht mehr.
Jetzt bin ich hier im tiefen Tal, umgeben von erbarmungslosen, kalten Felswänden.
Ich schaue hoch zu den Bergen aber von dort kommt keine Hilfe.
Wohin gehen wenn kein Weg mehr sichtbar ist?
Wohin gehen wenn die Kraft zu klein und die Last zu gross ist?
Wohin gehen wenn du nicht verstehst wie du dahin gekommen bist?
Wohin gehen wenn dein Herz um Hilfe schreit aber keine Antwort kommt?

Neue Wege

Thursday, June 23rd, 2011
Für alle die mich in den letzten Wochen persönlich gesehen habe ist das folgende nichts neues mehr, für alle anderen folgt für einmal ein persönliches Update.
Nach dem Osterwochenende dieses Jahres habe ich meine Stelle am Institut für Software gekündigt. Das kam für mich selbst auch überraschend aber ich konnte einiges nicht mehr mit meinem Gewissen vereinen, deshalb habe ich meine Stelle gekündigt.
Ich habe mich in den letzten 2 Jahren immer wieder nach Möglichkeiten umgesehen eine berufsbegleitende theologische Ausbildung zu machen. In dieser Zeit habe ich nie eine Ausbildung gefunden welche zu meiner Situation gepasst oder die mich überzeugt hätte. Jetzt hatte sich meine Situation plötzlich grundlegend verändert und ich ging erneut auf die Suche nach verschiedenen Möglichkeiten eine Ausbildung zu machen. Dank einem Freund vom mir konnte ich die Theologische Hochschule Reutlingen besuchen. Die Atmosphäre im Unterricht, das Leben auf dem Campus hat mir sofort gefallen. Und so habe ich mich nach einigem nachdenken und rechnen entschieden mich fürs Theologiestudium in Reutlingen anzumelden. So werde ich ab Oktober unter der Woche in Deutschland leben, an den Wochenenden und in den Semesterferien werde ich vermutlich meistens in der Schweiz sein. Mein letzter Arbeitstag in Rapperswil wird in der Woche vom 18. Juli sein, wer mich also noch dort besuchen möchte muss sich beeilen.

Dazugehören oder dazu passen?

Monday, January 24th, 2011

Es war lange ruhig auf meinem Blog, da ich im Moment mit etwas Fieber im Bett liege habe ich Zeit wieder einmal einige Gedanken auf diesem Weg, in die Welt zu entlassen.

Vielleicht kennst du den Song All I Need Is You (Lord), ich möchte bei dieser Aussage mal ein Fragezeichen machen. Ist Gott wirklich das einzige was ich als Mensch brauche? Oder anders gefragt ist ein Mensch mit Gott autark, unabhängig von allem anderen?

Was sagt die Wissenschaft dazu? Neue Forschungen in der Biologie und der Neurowissenschaften zeigen, dass der Mensch für Beziehungen, das Gefühl dazu zu gehören gebaut ist. Er braucht das. Beziehungen formen unsere Erfahrungen und unsere Biologie. Sie beeinflussen unser wie unser Hirn funktioniert und sich entwickelt. Das macht die Gefahren von fehlenden Beziehungen viel realer und gefährlicher. Sie sind definitiv nicht mehr nur Gegenstand der „gspürsch mi“ Wissenschaften sonder Fakten der Neurowissenschaften.

Der Wissenschaftskritiker wird jetzt vermutlich dagegen ins Feld führen, dass er eine Beziehung mit Gott hat und dass diese für die Wissenschaft nicht Gegenstand der Forschung war. Das die Neurowissenschaften sich nicht mit Gottesbeziehungen und wie man die messen kann befasst haben stimmt vermutlich. Deshalb werfen wir hier mal einen Blick in die Bibel. Und Gott, der HERR, sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. 1. Mose 2,18

Nach dem alles was Gott geschaffen hatte gut war ist da etwas nicht gut und zwar das der Mensch alleine ist. Gott macht diese Aussage zu einem Zeitpunkt als noch keine Sünde die Beziehung zwischen ihm und dem Menschen beeinträchtigte, die beiden hatten eine perfekte Beziehung wie sie heute niemand mehr haben kann und trotzdem war es so nicht gut. Der Mensch braucht Hilfe, er ist auf sich alleine gestellt nicht genug. Und wie sich später in der Geschichte zeigt ist nur ein anderer Mensch eine Hilfe die ihm entspricht. Also ist auch aus biblischer Sicht, Gott nicht das einzige das der Mensch braucht. Und für alle die einem gerne das Wort im Mund verdrehen, ich habe mit keinem Wort gesagt der der Mensch Gott nicht braucht.

Das ist die Grundlage auf die ich aufbauen möchte. Ich glaube es ist in unserer Gesellschaft sehr schwer geworden echt Beziehungen zu finden. Ganz bestimmt für die, die die eine passende Hilfe noch nicht gefunden haben. Zum einen ist es heute nicht In Hilfe zu brauchen. Es wird von uns erwartet, dass wir alles im Griff haben, dass wir in uns genug sind, wer Hilfe braucht ist schwach und hat keinen Platz in der Leistungsgesellschaft. Die meisten helfen selber gerne aber Hilfe braucht niemand. Dabei, kann ich wirklich helfen wenn ich nie Hilfe erfahren habe, kann ich von ganzen Herzen geben wenn ich nie von ganzem Herzen empfangen habe? Ich brauche jedenfalls Hilfe, mehr als mir manchmal lieb ist und ja ich habe manchmal Probleme das zuzugeben und diese Hilfe auch anzunehmen.
Zum anderen haben wir heute ein seltsames Bild von Beziehungen. Technologie kann Beziehungen nicht ersetzen. Egal wie viele Menschen wir Adressbuch oder wie viele Freunde wir in Facebook haben das sind so noch keine echten Beziehungen. Zudem haben wir das dazugehören oft mit dem dazu passen vertauscht. Wir lernen wie wir dazu passen können und verhalten uns so wie es erwartet wird und glauben, dass wir so dazu gehören, dabei passen wir nur dazu. Und eigentlich bin nicht ich es der dazu passt sondern das ich das gelernt hat dazu zupassen. Brené Brown beschreibt Authentizität, also das wir sind wer wir wirklich sind, als Voraussetzung für echte Zugehörigkeit. Wir können nur wirklich dazugehören wenn wir sind wer wir wirklich sind ob wir passen oder nicht ist nicht wichtig. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen nicht damit umgehen konnten wenn ich ihnen gegenüber authentisch war, wenn ich meine echten existenziellen Wünsche und Hilfsbedürftigkeit gezeigt habe dann wurde es still oder wenn ich auf die Frage wie es geht mal nicht mit einer der erwarteten Antworten antwortet dann wird man in Zukunft einfach nicht mehr gefragt. Wenn ich das von mir erwartete und passende Bild nicht mehr abliefern wollte oder konnte habe ich nicht mehr gepasst. Heisst das, dass ich nie wirklich dazugehört habe sondern nur gepasst habe? Wenn wir ehrlich sind ist es einfach Christ sein zu lernen, ich kann lernen wann ich was sagen muss, wie ich es sagen muss und all das was dazugehört damit ich passe. Bauen wir wirklich eine Gemeinschaft in der man dazu gehören kann oder müssen wir passen? Sind wir nicht anders wie unsere aktuelle Gesellschaft, mit dem Unterschied das wir Gott brauchen und das auch zugeben, aber sonst sind wir die in sich selbst ausreichenden Superhelden. Vielleicht bist du tatsächlich so, ich bin es nicht, ich brauche Hilfe und andere zu denen ich wirklich dazugehören kann und hoffe andere zu finden die auch dazugehören wollen.

Die etwas andere Bibel-Lesehilfe

Friday, July 24th, 2009

Vor ein paar Wochen in unserer Kirche. :-)